Archiv

2018

5. 10.2018 – 19:00 im Festsaal der NMS Atzenbrugg
Themenschwerpunkt: Leben mit unserer Erde – Mein Beitrag
Crowd funding – gemeinsam schaffen wir mehr

Gottfried Heineis ist Geschäftsführer der crowd4projects GmbH, welche die Plattformen www.crowd4energy.com und www.crowd4climate.org betreibt. Er erzählt uns die Hintergründe und Details dieses spannenden Themas.

Gerne weisen wir auch auf das gerade laufende Projekt Bioenergiepark München Ost hin. Hier kann schon ein wenig gestöbert und natürlich  investiert werden.

Es ist uns auch ein große Freude, dass wir unsere Biobauern aus der Gemeinde wieder gewinnen konnten. Somit ist auch für Speis und Trank bestens gesorgt.

6. 10.2018 – 9:45 Abfahrt am Bahnhof Tullnerfeld
Wienspaziergang – Mittelalterliches Wien

Auch heuer entführt uns Susanne Haidegger wieder nach Wien. Die Stationen Schwedenplatz, Stephansdom, Graben, Maria am Gestade, Judenplatz und wieder zurück zum Schwedenplatz stehen diesmal am Programm des geschichtlichen Spazierganges durch das mittelalterliche Wien.

14. 10.2018 – 11:00 im Festsaal der NMS Atzenbrugg
Matinée am Sonntag – Gedichte und Geschichten zur Jahreszeit

Ingrid Amon und Thomas Klock, beides beliebte Stimmen aus dem Radio und mittlerweile bekannte Stimm- und Sprechtechnikexperten, lesen Werke von Dante Alighieri, Rainer Maria Rilke, Christian Morgenstern, Marcel Proust, Eugen Roth, Joachim Ringelnatz, William Shakespeare, Munro Leaf, Heinz Erhardt, Wilhelm Busch, Mascha Kaleko, Marie Luise Kaschnitz. Begleitet werden sie von Cordula Bösze auf der Flöte.

       
Ingrid Amon, Thomas Klock (Fotos: Andreas Hafenscher, Matthias Heschl)

13. 11.2018 – 19:00 im Festsaal der NMS Atzenbrugg
Weihnachtskrippe selbst gebaut – Ein Einblick und erste Schritte selbst probiert

Thomas zeigt uns an Bildern und ein paar Beispielen was es heißt, selbst eine Krippe zu bauen. Erste Handgriffe können gleich probiert und in die Tat umgesetzt werden. Sollte an diesem Abend Lust auf mehr entstehen, steht Thomas für individuelle weiterführende Termine gerne zur Verfügung.

Details gibts im Programmheft.


Das gesamte Programm 2018

Die Atzenbrugger Kulturtage 2018

Die Atzenbruggerkulturtage 2018. fanden von 19.2 bis 23.2.2018 statt. Wir möchten uns auf diesem Weg nochmals bei allen Besucherinnen und Besuchern bedanken. Für alle die diesmal nicht dabei waren und alle die sich noch einmal erinnern wollen, haben wir hier eine kurze Zusammenfassung. Ausführliche Infos sind im Archiv zu finden.

Topothek

Aus einer Initiative vom BhW Team wurde die Gemeinde Topothek Atzenbrugg gestartet und am 13.4.2018 der Öffentlichkeit voergestellt werden. Für alle an der Geschichte der Gemeinde interessierten gibt es schon einiges zu sehen. Jeder der alte Berichte, Fotos oder Erinnerungen zu Hause hat und diese Sichern oder mit anderen Teilen möchte ist herzlich eingeladen mit dem Topothek Team in Kontakt zu treten. Nähere Informationen und viel Interessantes ist unter Topothek Atzenbrugg zu finden.

Vorstellung der Gemeinde Topothek 9.3.2018 um 19:30 im Gemeindeamt

  • Konzert mit Chor.netto am 13.4.2018 um 19:30 im Festsaal der NMS Atzenbrugg
  • 3.Bildungsgipfel am 3.5.2018 im Festsaal der NMS Atzenbrugg
  • Konzert im Schloss Atzenbrugg mit den Brüdern Kutrowatz am 18.8.2018
  • Das Herbstprogramm siehe oben

Gedenkkonzert im Schloss Atzenbrugg

Am Samstag, dem 18. August fand ein besonderes Konzert zum Gedenken an den langjährigen Obmann des BhW Atzenbrugg und ehemaligen Bürgermeister der Marktgemeinde Atzenbrugg Leopold Schmatz im Schloss Atzenbrugg statt.

Die Brüder Eduard und Johannes Kutrowatz spielten Werke zu vier Händen von Schubert, Liszt, Strauss und Brahms am Klavier. Das Klavierduo überzeugte durch feinfühlige aber auch temperamentvolle Interpretationen sowie farbenreiche Klangnuancen. Das Konzert war restlos ausverkauft und das Publikum begeistert vom sehr gelungenen Abend, den das BhW Atzenbrugg veranstaltete.

Foto von li nach re:
GGR Beate Jilch, GGR Mag. Edith Mandl, Altbgm. Johann Kurzbauer, BGM Ferdinand Ziegler, OSR Susanne Haidegger, Johannes Kutrowatz, Ottilie Schmatz, Dr. Edgar Niemeczek, Eduard Kutrowatz, Prof. Dorli Draxler, Vizebgm. Franz Mandl


Zusammenfassung und Fotos der Atzenbrugger Kulturtage 2018 von Lisa Hasenhindl

Land und Leute – Drei Reiseberichte standen auf dem Programm der Atzenbrugger Kulturtage.

Bereits zum sechzigsten Mal fanden die Atzenbrugger Kulturtage statt. Auch heuer hat Susanne Haidegger wieder ein buntes Programm zusammengestellt. Ein fixer Bestandteil ist seit zehn Jahren Maria Knöpfl. Jährlich radlt die Dame, welche auch für die NÖN berichtet, 4000 Kilometer. Die Kulturtage nimmt sie zum Anlass, um über ihre Erlebnisse zu berichten. Heuer war das Baltikum an der Reihe. Bei ihren Radtouren ist Knöpfl wichtig, alleine unterwegs zu sein. „Sonst bekomme ich Stress und meine Leistung wird geschmälert“, erzählt die Pensionistin. So ist sie in 13 Tagen jeweils 80 Kilometer von Österreich über Vilnius und Litauen bis Riga nach Talinn geradelt. Ein weiterer reisefreudiger Mensch ist Helmut Pichler. Der Gosauer bereiste in 35 Jahren 160 Länder. Er erzählte von seinen Eindrücken, als er in Neuguinea Menschen getroffen hat, die noch in der Steinzeit leben. Fern von der modernen Welt wissen die Ureinwohner Neuguineas nicht, wie alt sie sind, haben noch nie eine Hose getragen und es werden ihnen die Finger abgeschnitten, wenn jemand in der Familie stirbt. Julia Heneis kommt wie Maria Knöpfl aus Heiligeneich und berichtete über ihre Erfahrungen, als sie vier Monate als Voluntärin in einem Kloster in Tansania verbrachte. Die junge Mutter lernte, dass es Menschen gibt, die mit dem Wenigsten auskommen und trotzdem mehr als andere haben. So passierte es, dass sie den Schuldirektor mit einem Kopierer und Papier ausgestattet durch den Busch marschieren sieht. Er musste in einen speziellen Klosterteil das mit Strom versorgt ist, um seine Testbögen für das bevorstehende Examen vorbereiten zu können. Auch heuer waren Reiseberichte wieder der Schwerpunkt der Kulturtage, die abermals mit interessanten Inhalten gefüllt wurden.

Maria Knöpfl

Fotos: Hasenhindl
HEILIGENEICH. Joachim Egretzberger und Susanne Haidegger organisierten ein buntes Programm für die Atzenbrugger Kulturtage. Ottilie Schmatz (rechts) unterstützt sie dabei und Vizebürgermeister Franz Mandl (2.v.r.) gratulierte zum 60-jährigen Bestehen.

Theater aus dem Stehgreif – Die Gruppe Quintessenz spielt ein Theater, das sie nicht geprobt haben.

„Wenn ein Lachanfall das Leben verlängert, haben wir heute Abend gut vorgesorgt.“, schließt Susanne Haidegger den Theaterabend der Atzenbrugger Kulturtage ab. Der Grund dafür war ein Improvisationstheater von und mit der Gruppe „Quintessenz“. Gerit Scholz ist gebürtige Heiligeneicherin und Teil von Quintessenz. Sie nahm mit ihrem Kollegen Georg Bauer an einem Workshop für Improvisationstheater teil und beide waren sofort gefesselt. „Das Besondere am Improvisationstheater ist, dass es im Vergleich zu einem konventionellen Theater nicht geprobt werden kann.“, erzählt Bauer. „Das Stück ist zu 100% improvisiert. Mir gefällt das nicht perfekte daran. Wie im wirklichen Leben.“, meint Scholz. Hanna Scharf und Sébastian Hansen komplettierten die Gruppe, die bereits aus acht Schauspielern besteht. Um das Prinzip dahinter zu verstehen, vergleicht Scholz es mit Fußball. „Du kannst zwar die einzelnen Fertigkeiten trainieren, weißt aber nie, wie ein Match im Endeffekt ausgeht.“, erzählt die Heiligeneicherin. Die Themen der einzelnen Szenen bestimmte das Publikum mit Schlagwörtern, welche die Schauspieler grandios und sogleich unterhaltsam umsetzen konnten. So schlüpften sie spontan in verschiedenste Rollen und niemand auf der Bühne wusste,  wie das Stück für den anderen weitergeht. „Hier ist Achtsamkeit und aufeinander eingehen wichtig.“, klärt die Gruppe auf. Möchte man selbst einmal einen Abend voller Improvisation erleben, nähere Informationen finden Sie unter www.improvisationstheater.at.

Foto: Hasenhindl
Susanne Haidegger (4.v.l.) und Joachim Egretzberger (rechts) genossen ein improvisiertes Theater mit der Gruppe Quintessenz. Georg Bauer, Pianist David Wagner, Gerit Scholz, Hanna Scharf und Sébastian Hansen unterhielten aus dem Stehgreif.

Informationsabend – Im Rahmen der Atzenbrugger Kulturtage stellt sich die Gemeinde den Zugezogenen vor.

Aufgrund der guten geografischen Lage im Drei-Städteeck steigt die Bevölkerungszahl in der Gemeinde Atzenbrugg stetig. Darum fand im Rahmen der Atzenbrugger Kulturtage ein Informationsabend bei der Kirchenwirtin in Heiligeneich statt.  Dieser wurde von Beate Jilch organisiert um ein Netzwerk für zugezogene Bürger zu schaffen. Die Tische waren mit Informationsmaterial über die einzelnen Institutionen und Vereine geschmückt und alle Gemeindebürger konnten ihre Wünsche und Bedürfnisse verschriftlichen. „Ich bin kein Wunderwutzi aber als Bürgermeister bemüht, den Wünschen der Bevölkerung gerecht zu werden.“, spricht Bürgermeister Ferdinand Ziegler. Die Gemeinde ist mit Vereinen und Institutionen gut aufgestellt. So stellten sich vier Blaulichtvereine, der Kirchenchor und die Blasmusik, der Pfarrgemeinderat und die Pfadfinder sowie die Landjugend, der Sportverein und der Golfclub vor. Besonders in den Bildungsinstitutionen macht sich der Bevölkerungswachstum bemerkbar. Im vergangenen Herbst wurde der umgebaute Kindergarten eröffnet, die Volksschule darf mit einem Ausbau in den nächsten Jahren rechnen und die NMS Heiligeneich feiert heuer ihr 70 jähriges Bestehen. Damit die Zuhörer nicht von der Vielfalt der Atzenbrugger Angebote erschlagen werden, ordnete Jilch drei Minuten pro Vorstellung an. „Beate hot gsogt, i dearf üwa ollas redn, außer über drei Minuten“, scherzt Obmann der Blasmusik Markus Haferl. Nach einem ausführlich gelungenen Informationsabend, saß man noch bei Würstel und einem Getränk zusammen.

Foto: Hasenhindl
Am Informationsabend: Joachim Egretzberger, Vizebürgermeister Franz Mandl, Lisa Fischer, Beate Jilch, Susanne Haidegger und Bürgermeister Ferdinand Ziegler.


Das war 2017

Das Jahr 2017 war von einigen Änderungen und Neuerungen geprägt. Allen voran stand hier die Umbenennung von „Bildungs- und Heimatwerk“ auf „Bildung hat Wert“. Das hat Susanne Haidegger zum Anlass genommen und den 1. Bildungsgipfel ausgerufen. Einige interessierte GemeindebürgerInnen konnten begrüßt werden und es sind viele Wünsche formuliert und einige Ideen umgesetzt worden. Mit Joachim Egretzberger konnte ein weiterer Mitarbeiter gewonnen werden, Frau und Herr Brandfellner sowie Anton Müllner mit seinen Kollegen von der Heimatkundlichen Runde Moosbierbaum konnten für die Erstellung einer Gemeinde Topothek gewonnen werden um nur zwei der Errungenschaften dieses Termins zu nennen. Erstmals gab es zusätzlich zu den bewährten und beliebten Kulturtagen auch weitere Veranstaltungen, die auch recht gut angenommen wurden.